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Führungen in der Neustadt

Das barocke Herz Dresdens
Dauer: 1,5 - 2 Stunden  |  Max. Teilnehmerzahl: 25 Personen  |  Preis: 99 Euro (inkl. Mwst.)

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Haben Sie schon einmal von Dresden geträumt? Dann haben Sie sicher dem Goldenen Reiter in die Augen gesehen oder Ihre Traumbilder vom Canalettoblick beflügeln lassen. Die Innere Neustadt ist das Herzstück des noch existierenden barocken Dresden.

 

Zum Auftakt unseres Spaziergangs werfen wir einen intensiven Canalettoblick auf die andere Elbseite und erfahren, wie der Maler seine nahezu fotorealistisch anmutenden Bilder produziert hat. Wir bleiben noch im Barock und beschäftigen uns mit der „Porzellankrankheit“, an der August der Starke unheilbar litt. Diese war schließlich der Grund für den Bau des Japanischen Palais. Was aus dem Porzellanschloss Augusts des Starken werden soll, ist noch nicht klar. Haben Sie vielleicht eine Idee? Bürgerlicher geht es in der königlichsten aller Straßen zu. In der Königstraße flanieren wir entlang eleganter Bürgerhäuser und durch romantische Hinterhöfe. Zur Sprache kommt auch, wie die DDR mit der verfallenden Bausubstanz der Inneren Neustadt umgegangen ist. Schließlich gelangen wir auf die schönste Fußgängerzone in Dresden: die Hauptstraße. 1979 ist sie eingeweiht worden als „Straße der Befreiung“, pünktlich zur Wende wird dann die Dreikönigskirche fertig gestellt. Dort fanden die ersten Landtagssitzungen ab Oktober 1990 statt. Wir besuchen die Kirche, die auch Taufkirche Erich Kästners war. Ihr fragmentarischer Sandsteinaltar zeigt noch alle Spuren seiner Zerstörung. Zum Abschluss bieten wir noch eine Prise Drama mit Happy End. Wir betrachten die Wohnbauten am Albertplatz, die im Oktober 1989 eingeweiht wurden als es in Dresden zur bedrohlichen Konfrontation zwischen Volkspolizei und demonstrierender Bürgerschaft kam. Der Rest ist Geschichte.

WAS WIR SEHEN: Goldener Reiter - Canalettoblick - Japanisches Palais - Palaisplatz - Königstraße - Rähnitzgasse - Sozietätstheater - Kunsthandwerkerhöfe - Dreikönigskirche - Markthalle - Albertplatz
Expedition in die bunte Vielfalt
Dauer: 3-3,5 Stunden  |  Max. Teilnehmerzahl: 25 Personen  |  Preis: 149 Euro (inkl. Mwst.)

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Der Weg ist das Ziel. Auf dieser Stadtführung tauchen wir ein in die ganze buntglänzende Vielfalt der Dresdner Neustadt.

 

Schon an der Elbe gibt es viel zu schauen! Was hat die Stadtansicht von Canaletto mit dem heutigen Stadtbild gemein. Diese und andere Fragen werden wir am Canalettoblick klären. Danach hören wir davon, wie viel Aufwand August der Starke bei der Vermählung seines Sohnes mit der Tochter des Kaisers trieb. Sogar ein Palais, den Vorgänger des heutigen Japanischen Palais, erwarb er für die Festlichkeiten und ließ es umbauen. In der Königstraße überraschen uns die immer wieder neuen Perspektiven, die sich beim Gang durch die Passagen ergeben. Eine Stippvisite bei den Kunsthandwerkerpassagen inspiriert zum intensiveren Erkunden bei einem Glas Wein und gutem Essen in einem der Restaurants. Gleich in der Nachbarschaft liegt die Dreikönigskirche. Dort werden wir auf die Rolle der Kirche in Dresden eingehen. Die historische Markthalle ist mit Jugendstildekor geschmückt und gehört zu den schönsten Ensembles der Neustadt. Am Albertplatz folgen wir den Spuren Erich Kästners in die Äußere Neustadt.

 

Dort, wo Chlorodont und Schokolade hergestellt wurden, erlebte Kästner seine Kindheit. In der Neustadt wohnten vor hundert Jahren vor allem Arbeiter und Angestellte. Die Fabrikationsanlagen und Werkstätten befanden sich häufig in den weitläufigen Hinterhöfen. Aufgrund des zunehmenden Verfalls wurde die Äußere Neustadt in der DDR-Zeit ein Refugium für Kreative und Unangepasste und hat sich deshalb auch nach 1990 wieder neu erfinden können. Davon zeugt noch heute das Stadtteilfest der „Bunten Republik Neustadt“. Als es 1990 zum ersten Mal stattfand, wurde eine provisorische Regierung eingerichtet und man musste mit der „Neustadtmark“ bezahlen. Heute ist der Stadtteil vor allem bekannt für seine Szenelokale und Kaffehausvielfalt, die Kunsthofpassagen, Pfunds Molkerei und viele kleine Spezialgeschäfte, die man andernorts in Dresden nicht findet. Wir werfen einen Blick auf das junge Gesicht Dresdens und fragen uns, wie es Canaletto mit seinem Sinn für das Pittoreske wohl porträtiert hätte.

WAS WIR SEHEN: Canalettoblick - Japanisches Palais - Goldener Reiter - Hauptstraße - Rähnitzgasse - Königstraße - Dreikönigskirche - Markthalle - Albertplatz - Alaunstraße - Kunsthofpassage - Luisenstraße - Nordbad - Böhmische Straße - Lutherplatz - Pfunds Molkerei

 

Unverbindliche Anfrage

Der kurze draht zu ihrem Reiseleiter:

Fon 0351/219 30 778

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