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Das Neue Grüne Gewölbe

Macht des Glanzes und Glanz der Macht
Dauer: 1,5 Stunden  |  Max. Teilnehmerzahl: 25  |  Preis: 89 Euro (inkl. Mwst. zzgl. Eintritt)

Gefäße aus Gold, Bergkristall und Elfenbein, Statuetten aus vergoldetem Silber, Pokale aus Kokosnüssen und Straußeneiern zeigen die Leidenschaft, mit der die Wettiner über Generationen hinweg raffinierte Kostbarkeiten sammelten. In der kaum zu überblickenden Zahl der ausgestellten Kunstwerke führen wir Sie zu den Höhepunkten des Neuen Grünen Gewölbes.

 

Zur barocken Festkultur gehörte das Prunken mit schönen Frauen ebenso wie mit Silber, Gold und Edelsteinen. Dabei war das von August dem Starken 1723 gegründete Schatzkammermuseum 'Grünes Gewölbe' ein Höhepunkt seiner Kunstpolitik und zentraler Bestandteil seines Konzepts der Selbstinszenierung. Der sächsische Kurfürst war nicht nur der mächtigste Politiker seines Landes, sondern auch einer der innovativsten Kunstkenner seiner Zeit. In einer bestechend gelungenen Präsentation sind im Neuen Grünen Gewölbe knapp über 1000 Objekte ausgestellt. August der Starke hätte seine Freude an dieser modernen Inszenierung barocker Sinneslust.

 

Wir beginnen unseren Rundgang bei den Preziosen des 16. Jahrhundert, sehen Automatenuhren aus Silber und Elfenbein, prächtig geschliffene Bergkristallpokale und die unübertroffene Karacke aus Elfenbein von Jacob Zeller. Haben Sie nicht auch schon einmal davon geträumt, aus goldenen Bechern Ihren Kaffee oder Tee zu trinken? Voilà, im Grünen Gewölbe ist es soweit, wenn wir dem Goldenen Kaffeezeug Augusts des Starken gegenüber stehen. Warum der ansonsten nicht zimperliche Herrscher dennoch sein Prachtgeschirr nicht nutzen konnte, erfahren Sie während unserer Führung. Was würden Sie einem indischen Großmogul bei einer Geburtstagseinladung schenken? Die Antwort finden wir in der Inszenierung des Geburtstags von Aurang-Zeb, einem Ensemble aus 132 goldenen Figuren, die mit knapp 5000 Diamanten, 160 Rubinen und 164 Smaragden geschmückt sind. Ist diese Pracht noch zu übertreffen, fragen wir uns. Unsere Antwort: Ja! Kaum vorstellbar, dass sein Sohn August III. im Jahr 1742 einen Diamanten für den Preis von etwa 400 000 Talern kaufte. Er musste aufgrund der hohen Kosten des Diamanten sogar seinen Bündnispartner Friedrich den Großen im Schlesischen Krieg im Stich lassen. Man hätte übrigens bequem die Frauenkirche von dieser Summe bauen können und hätte immer noch ein Viertel des Kaufpreise zum hyper shopping übrig.

SCHWERPUNKTE DER FÜHRUNG: Schatzkunst des 16. und 17. Jahrhunderts - Kabinettstücke des Dresdner Hofjuweliers Dinglinger

PROGRAMMVARIANTE: Gerne führen wir auch unter thematischen Gesichtspunkten. Preis nach Vereinbarung.

Unverbindliche Anfrage

Der kurze draht zu ihrem Reiseleiter:

Fon 0351/219 30 778

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